Einführung der Prädikantin Bärbel Komm

am 27. Januar 2019 in der Versöhnungskirche in Waldshut

Einführung Bärbel Komm; Quelle: Karl-Wilhelm Frommeyer
Dekanin Christiane Vogel
Die Einführung nahm Dekanin Christiane Vogel vor. Dabei wirkten der Beauftragte für den Prädikantendienst im Kirchenbezirk, Pfarrer Mathias Geib (Bonndorf), und Pfarrer Wieland Bopp-Hartwig (Waldshut) mit.
In Ihrer Predigt betonte Vogel: "In Gottes Namen ein Amt zu haben, das ist nicht eine Ehre, sondern eine Last, es ist nicht ein Recht, sondern eine Pflicht, der man sich nicht entziehen kann." Dabei beziog sie sich auf die Berufung Mose, die Vorgabe für den Predigttext am heutigen Sonntag war. Auch für Frau Bärbel Komm werde das Predigen schwer werden, denn es sei eine große Aufgabe, "mit Gottes Wort Menschen im Namen Gottes an der Seele (zu) rühren." Und sie sprach ihr Mut zu mit: "Wir wünschen Ihnen und erbitten für Sie, dass Sie Gott als treu erfahren und dass Gott Ihren Dienst der Verkündigung in reichem Maße segnen möge."
Anschließend erläuterte Pfarrer Geib die Aufgaben einer Prädikantin, Gottesdienste zu halten, zu taufen, zu trauen und zu beerdigen. Gemeinsam mit Pfarrer Bopp-Hartwig und Dekanin Vogel sprach er der neuen Prädikantin für ihren Dienst Gottes Segen zu.
 
Prädikantin Bärbel Komm
Bärbel Komm war ursprünglich Krankenschwester und erwarb in einem betriebswirtschaftlichen Studium die Qualifikation, in einem Krankenhaus als Medizin-Controllerin zu arbeiten.
Sie wollte sich tiefere theologische Kenntnissse aneignen und begann ein dreijähriges Fernstudium beim Kirchlichen Fernunterricht der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland. Sie wollte die eigenen positiven Glaubenserfahrungen und das neu gelernte theologische wissen jedoch nicht für sich behalten. Deshalb besuchte sie zusätzlich die einjährige Ausbildung für Prädikanten der Badischen Landeskirche. Dabei wird in verschiedenen Modulen Theorie in zentral durchgeführten Seminaren und Praxis in einer Kirchengemeinde vermittelt.
Die praktische Ausbildung fand in der Kirchengemeinde Waldshut statt. Frau Komm wohnt mit ihrem Mann in Höchenschwand. Die praktische Ausbildung findet in der Regel nicht in der Heimatgemeinde statt. Frau Komm war voll des Lobes für die Unterstützung durch Pfarrer Bopp-Hartwig und Dekanin Vogel. Auch die Gemeinde in Waldshut und Dogern sei ihr offen begegnet, habe den Austausch gesucht und ihr durch aufmerksames Zuhören bei ihren Gottesdiensten und Predigten Mut gemacht, sie getragen. Sie wollte die Liebe Gottes zu den Menschen und ihre positiven Glaubenserfahrungen weitergeben, das kam an.
Frau Komm kann ab sofort im ganzen Kirchenbezirk eigenverantwortlich Gottesdienste  halten.